Syntax-Therapie bei SES im patholinguistischen Ansatz
(nach Siegmüller & Kauschke 2006)
Referentinnen: Saskia Konopatsch & Jeannine Schwytay
Zeit: 25./26.09.2010; Samstag 10-18 Uhr, Sonntag 9-15 Uhr
Ort: Palais am Stadtkanal, Am Kanal 16-18, 14467 Potsdam
150 Euro / 15 Fortbildungspunkte
Seminarnummer: SEM 155
In diesem Seminar wird den TeilnehmerInnen Handwerkszeug
vermittelt, mit dem individuelle sprachsystematische Therapieziele
bei syntaktischen Erwerbsstörungen hergeleitet und in die Praxis
umgesetzt werden können.
Den Hintergrund bildet der patholinguistische Therapieansatz (PLAN,
Siegmüller & Kauschke, 2006) mit seinen syntaktischen
Therapiebereichen zum Aufbau von ersten Wortkombinationen, zum
Aufbau von Äußerungen mit grammatisch eingebundenen Verben
(„Schnittstellentherapie“), zur Verbzweitstellung sowie zum
vollständigen Aufbau einzelner Satzteile; vor allem der
Nominalphrase. Um den syntaktischen Bereichen genügend
Aufmerksamkeit widmen zu können, werden die morphologischen
Therapiebereiche, z.B. Pluralbildung und Kasusverwendung, nicht
Bestandteil dieses Seminares sein.
Die einzelnen Therapiebereiche werden vorgestellt, mit
Videobeispielen verdeutlicht und deren Umsetzung anhand praktischer
Übungen erprobt. Hierbei spannt sich der Bogen von der frühen zur
späten syntaktischen Entwicklung, welche jeweils kurz theoretisch
erklärt und dann in Bezug auf Diagnostik und Therapie vertieft
wird.
Saskia Konopatsch ist Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin nach
Schlaffhorst- Andersen sowie Diplom-Patholinguistin. Sie arbeitet
an der Berufsfachschule für Logopädie der EWS in Rostock. Ihre
Schwerpunkte sind Diagnostik und Therapie spezifischer
Sprachentwicklungsstörungen sowie Stottern bei Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen.
Jeannine Schwytay ist Diplom-Patholinguistin und arbeitet am
Department Linguistik der Universität Potsdam am Lehrstuhl für
Psycholinguistik/Spracherwerb. Ihre Schwerpunkte sind die frühe
Sprachentwicklung sowie Diagnostik und Therapie spezifischer
Sprachentwicklungsstörungen.
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Teilnahmebedingungen